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| Begibt man sich in den Bereich der ehemaligen Burganlage, so spürt man gleich den altertümlichen Reiz, der von den Resten der Bebauung aus dem 13. Jahrhundert ausgeht. Der Wanderer gelangt über ausgeschilderte Wege hinauf auf die weithin sichtbare Höhe und über die noch immer vorhandenen Wehrgräben in den ehemaligen Innenhof. Längst abgestorbene Baumriesen und dicke Buchen lassen den Menschen hier oben ganz klein erscheinen. Die Steine der mächtigen Burgmauer überdauern bereits sieben Jahrhunderte und einige der Bäume haben sicherlich auch schon 200 Jahre auf dem Buckel. Unwillkürlich fragt man sich, wer denn schon alles hier oben stand. Unter dem weitausladenden Blätterdach der Buchen sollte man unbedingt eine Rast einlegen, denn der Rundgang von der Garnbacher Feldscheune zur Burg und dann zurück ins Tal dauert immerhin zwei Stunden. | |||||||||||
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Burgruine
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| Einer Saage zufolge wurden Handelsleute, die den Garnbacher Waldweg benutzten, immer wieder von den Behausern der Burg überfallen. Schließlich stellten die Kaufleute den Raubrittern eine Falle. Sie versteckten wehrhafte Leute in großen Fässern und transportierten diese auf der besagten Strecke. Die Falle schnappte zu! Die Räuberbande zwang den Handelszug hinauf in die Burg. Doch dort angelangt, wurden sie von den plötzlich aus den Fässern springenden Kämpfern überwältigt. Das war dann auch das Ende der bewohnten Burganlage. | |||||||||||